Medi­ta­ti­on in der Arche

Die christ­li­che Medi­ta­ti­on, wie wir sie wöchent­lich in der Arche anbie­ten, wird auch „Gebet ohne Wor­te“ genannt. Jeder sitzt auf sei­nem Platz, der Gong ertönt, alle schwei­gen bis zum erneu­ten Klang des Gongs. Nichts sonst pas­siert.
Aber auch das Gebet mit Wor­ten und Sin­gen, am Anfang des stil­len Sit­zens und am Ende, haben in unse­rer Run­de ihren Platz. Viel­leicht klin­gen die Wor­te manch­mal anders als im Gottesdienst:

Gebet vor der Meditation

Du,
Dich suchen wir in unse­rem Ruhen und Schwei­gen.
Dich suchen wir in unse­rem Beten und Sin­gen.
Dich suchen wir in unse­rem Sit­zen und Gehen.
Zei­ge uns dein Ant­litz in dem Men­schen, der uns nah ist.
Zei­ge uns dei­ne Zuwen­dung in dem, der sich uns zuwen­det.
Wir möch­ten dir begeg­nen in der Mit­te unse­res Seins.
Du,
Wir glau­ben dich oft so fern, wäh­rend du uns haut­nah bist.
Amen.
                                                            (E. Nölkensmeier)

Gebet nach der Meditation

Dan­ke für die­se Stun­de, in der Du und ich
Uns gegen­über waren, Auge in Auge.
Erhal­ten möch­te ich die­se Ruhe, die­ses Schwei­gen,
die­ses ver­trau­te Bei­sam­men­sein, die­ses Bei-dir-sein
im Innern mei­nes Her­zens­tem­pels,
auch im Tages­lärm und Groß­stadt­ge­wühl.
Erhal­ten möch­te ich die­se schall­dich­te Kam­mer, die­se Ruhe-Oase
Für dich und mich.
Amen.
                                                              (Verf. unbekannt)

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Moni­ka Wey­er-Schmitz, Tel. 0221–394442, monika.weyer-schmitz@rheinbogen-kirche.de

Text: Moni­ka Wey­er-Schmitz
Bild: Edel­traud Nölkensmeier