St. Remi­gius

St. Remi­gius

St. Remi­gius

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Geschich­te

Die Besied­lung von Sürth, des nun süd­lichs­ten Vor­or­tes von Köln, reicht bis in die Römer­zeit zurück. Sei­ne ers­te urkund­li­che Erwäh­nung datiert von 1059. Sein Name lei­tet sich von der alt­hoch­deut­schen Bezeich­nung für “sump­fig”, “feucht” ab und weist auf die Lage am Rhein hin. Sürth war im 11. Jahr­hun­dert ein Ver­band klei­ne­rer Höfe, die zu den Besit­zun­gen der Köl­ner Stif­te St. Georg und St. Seve­rin, des Deut­schen Ordens und der Zis­ter­zi­en­ser­ab­tei Alten­berg gehör­ten. Anfang des 18. Jahr­hun­derts leb­ten in Sürth 250 Men­schen. Bis zum Ende des 19. Jahr­hun­derts stieg die Zahl der Bevöl­ke­rung im Zuge der Indus­tria­li­sie­rung auf 1200 an. Dabei spiel­ten die nahe gele­ge­nen Indus­trie­an­la­gen in Godorf und Wes­se­ling eine bedeu­ten­de Rol­le.

Sürth war bis weit in das 19. Jahr­hun­dert hin­ein eine Filia­le der west­lich gele­ge­nen Immen­dor­fer Pfar­re St. Ser­va­ti­us. Die eine klei­ne roma­ni­sche Kapel­le in Sürth wur­de abge­bro­chen, als die jet­zi­ge Pfarr­kir­che 1830 fer­tig gestellt wor­den war. Anfang des 18. Jahr­hun­derts war Sürth eigen­stän­di­ge Pfar­rei gewor­den. Zu der neu­errich­te­ten Pfar­rei gehör­te die Kapel­le in Weiß.

Gedenk­blatt an die Stif­ter (im Ein­gangs­be­reich der Kir­che). Foto: Andre­as Dzi­wi­or

Bis zum Bau­be­ginn der Pfarr­kir­che St. Remi­gius stand in der Alten Kirch­gas­se eine drei­jochi­ge roma­ni­sche Kapel­le. Als zwi­schen dem 18. und 19. Jahr­hun­dert die Bevöl­ke­rungs­zahl in Sürth von 250 auf etwa 1200 Ein­woh­ner stieg, fass­te man Plä­ne zum Neu­bau einer gro­ßen, den dama­li­gen Bedürf­nis­sen ent­spre­chen­den Pfarr­kir­che. Der Köl­ner Rechts­pro­fes­sor Peter Andre­as Breu­er und sei­ne Frau leis­te­ten mit ihrer Stif­tung den finan­zi­el­len Grund­stock dazu, wor­an die gro­ße guss­ei­ser­ne Inschrift­ta­fel über dem Haupt­por­tal sowie ein Gedenk­blatt in der Ein­gangs­hal­le erin­nern. Johann Josef Bau­de­win erhielt den Auf­trag und errich­te­te die Kir­che in den Jah­ren 1825 bis 1830. Am 25. Juli 1830 wur­de die Kir­che kon­se­kriert. Zu die­ser Zeit war die heu­te auf den hl. Bischof Remi­gius lau­ten­de Kir­che den hei­li­gen Apos­teln Petrus und Andre­as, also den Namens­pa­tro­nen Breu­ers, gewid­met.

1901 erfolg­te eine grund­le­gen­de Reno­vie­rung und Neu­aus­stat­tung der Kir­che sowie der Sakris­tei­an­bau, wonach die Kir­che mit der Neu­ein­wei­hung am 5. Juli 1904 das Patro­zi­ni­um des Hl. Remi­gius erhielt. Eine wei­te­re Reno­vie­rung und Umge­stal­tung an die Erfor­der­nis­se der Lit­ur­gie­re­form des 2. Vati­ka­ni­schen Kon­zils erfuhr die Remi­gius­kir­che 1971 durch den Köl­ner Archi­tek­ten Hanns­jo­sef Schä­fer. bei der es aber­mals zu einer Neu­ge­stal­tung kam.

Haupt­al­tar mit Altar­bal­da­chin und Kreuz­grup­pe im Hin­ter­grund. (Foto: A. Dzi­wi­or)

Ein wei­te­res Mal wur­de St. Remigius1998 reno­viert, wobei neue farb­li­che Akzen­te gesetzt und eini­ge Aus­stat­tungs­ge­gen­stän­de einen neu­en Platz fan­den. Die Lang­haus­säu­len ste­hen seit­dem in einem Hell­ro­sa, die Mut­ter­got­tes auf der Mond­si­chel wur­de von einer frei­ste­hen­den Säu­le an die rech­te Säu­le des Altar­be­reichs gehängt, die Sta­tue des Hei­li­gen Remi­gius wech­sel­te von der Wand des nörd­li­chen Sei­ten­schiffs an die auf glei­cher Höhe befind­li­che Säu­le des Lang­hau­ses. Auf den Altar-Bal­da­chin wur­den dre ursprüng­lich­ei Skulp­tu­ren wie­der auf­ge­setzt und das Pro­zes­si­ons­kreuz, das hin­ter dem Altar ste­hend bis­her als Altar­kreuz dien­te, wur­de durch ein farb­lich gefass­tes Gabel­kreuz den Figu­ren der Hl. Got­tes­mut­ter Maria und des hl. Johan­nes mit ersetzt.

Die an der Sür­ther Haupt­stra­ße und zugleich in einem eige­nen Park (ehe­ma­li­ger Fried­hof) gele­ge­ne Kir­che mit ihrem 31 Meter hohen Glo­cken­turm macht durch die West­fas­sa­de auf den basi­li­ka­len Raum auf­merk­sam. All­ge­mein folgt die Fas­sa­den­ge­stal­tung dem Vor­bild früh­christ­li­cher Basi­li­ken Ita­li­ens. Es ent­steht ein Kon­trast zwi­schen dem Zie­gel­mau­er­werk und den wei­ßen Fens­ter­spros­sen, Blen­den und Trauf­ge­sim­sen. Auf­fäl­lig ist die Mischung ver­schie­de­ner Bau­sti­le, die für den Archi­tek­ten Bau­de­win typisch sind: Goti­sche Ele­men­te fin­den sich in den Oberga­den-Fens­tern des Lang­hau­ses sowie in den Schall­öff­nun­gen des Glo­cken­turms und der Turm­la­ter­ne wie­der.

Das Por­tal mit gro­ßer Ädi­ku­la und Seg­ment­gie­bel, der auf den tos­ka­ni­schen Säu­len ruht, ent­stand nach baro­ckem Vor­bild. Ober­halb davon befin­det sich eine Drei­bo­gen­grup­pe; die bei­den Blend­ni­schen zu Sei­ten des mitt­le­ren Fens­ters sind mit Sta­tu­en der Hei­li­gen Petrus und Andre­as aus­ge­stat­tet. Der dar­über errich­te­te Gie­bel weist anti­ke For­men auf. Die Turm­hau­be auf dem Glo­cken­turm bil­det das öst­li­che Pen­dant zum eben­falls baro­cken Haupt­por­tal in der West­fas­sa­de.

Süd­sei­te St. Remi­gius. (Foto: A. Dzi­wi­or)

Die viel­sei­ti­ge Stil­mi­schung wird im Inne­ren der Kir­che fort­ge­führt. Durch eine kur­ze Ein­gangs­hal­le mit Wind­fang gelangt man in das Haupt­schiff der Kir­che. Das Licht fällt durch die in goti­sie­ren­der Form gestal­te­ten Fens­ter der Oberga­den sowie durch die Rund­fens­ter der Sei­ten­schif­fe ein. Haupt­schiff und Sei­ten­schif­fe wer­den durch sie­ben kräf­ti­ge tos­ka­ni­sche Säu­len von­ein­an­der getrennt; der Blick wird auf den Altar gelenkt. Die Säu­len tra­gen fla­che Seg­ment­bö­gen anstatt der stil­ge­mä­ßen waa­ge­rech­ten Archi­tra­ve. Auch ist der Kir­chen­raum nicht flach gedeckt, son­dern gewölbt, wobei das Mit­tel­schiff durch sie­ben seg­ment­bo­gen­för­mig gedrück­te Kreuz­rip­pen­ge­wöl­be über­spannt ist. Der Altar­raum wird durch ein sie­ben­strah­lig ange­ord­ne­tes Stern­ge­wöl­be her­vor­ge­ho­ben. Die Gewöl­be basie­ren auf kur­zen, höl­zer­nen Diens­ten, die kei­ne tra­gen­de Funk­ti­on erfül­len. Archi­tek­to­nisch gese­hen wer­den Anti­ke und Mit­tel­al­ter mit­ein­an­der ver­knüpft.

Die baro­cke Aus­stat­tung von St. Remi­gius ist Teil des auf­ge­lös­ten Inven­tars der ehe­ma­li­gen Köl­ner Barock­kir­che St. Johann Evan­ge­list, der dama­li­gen Semi­nar­kir­che des Köl­ner Pries­ter­se­mi­nars, die an die Süd­fas­sa­de des sei­ner­zeit noch unvoll­ende­ten Dom­cho­res (auf dem heu­ti­gen nörd­li­chen Ron­cal­li­platz) ange­baut war, und auf­grund des Wei­ter­baus des Domes und der Frei­le­gung des Köl­ner Dom­cho­res 1829 abge­ris­sen wer­den muss­te. Zu die­sen beson­ders wert­vol­len Aus­stat­tungs­ge­gen­stän­den zäh­len die volu­mi­nö­se Kan­zel, der Wind­fang, die Skulp­tu­ren der Mut­ter­got­tes auf der Mond­si­chel und des Hei­li­gen Remi­gius sowie die bei­den Beicht­stüh­le. Die Kreu­zi­gungs­grup­pe, die an der Nord­wand unter­halb der Empo­re ange­bracht ist, bil­de­te dort den ehe­ma­li­gen Hoch­al­tar.

Zur heu­ti­gen Aus­stat­tung der Remi­gius­kir­che füg­te 1954 H. Mett­mann die far­bi­gen, orna­men­ta­len Fens­ter hin­zu. Theo Hei­er­mann aus Sürth ergänz­te 1961 das Tauf­be­cken aus schwar­zem Mar­mor im Ein­gangs­be­reich. Der Auf­satz für das Weih­was­ser­be­cken stellt die Arche Noah dar und ist in das Tauf­be­cken inte­griert. 1971/72 ent­stan­den durch Theo Hei­er­mann der Haupt­al­tar aus hell­grau­em Mar­mor (mit Reli­qui­en des Hei­li­gen Alber­tus Magnus), der Sakra­ments­al­tar aus rotem Mar­mor samt bron­ze­nen Taber­na­kel und ein Ambo aus schwar­zem Mar­mor.

Fotor­und­gang
 

 

    (Fotos: Tho­mas Fels­hart)
Die Glo­cken

Inschrif­ten

Glo­cke I: ST. REMIGIUS HEISS ICH DIE GEMEINDE BESCHÜTZ ICH AN FESTTAGEN LÄUT ICH
Glo­cke II: ST. MARIEN PREISS ICH AN FATIMA GEMAHN ICH IM JUBILÄUMSJAHR ENTSTAND ICH
Glo­cke III: ST. MICHAEL BIN ICH DIE TOTEN GELEIT ICH ZUM TÄGLICHEN OPFER RUF ICH
Glo­cke IV: MARIA GORETTI NENN MICH DER JUGEND HELF ICH UM REINHEIT ZU MÜHN SICH

 

Hier kön­nen Sie die Glo­cken von St. Remi­gius hören:

 

Läu­te­ord­nung von St. Remi­gius

Über die gro­ße Remi­gius­glo­cke hören wir den Uhr­schlag zur hal­ben und vol­len Stun­de.
Zum “Engel des Herrn” (Ange­lus) wird um 7, 12 und 19 Uhr geläu­tet. Zunächst folgt nach dem Uhr­schlag eine Schlag­se­quenz (drei­mal drei Schlä­ge auf der Remi­gius­glo­cke). Nach die­ser Schlag­se­quenz schließt sich ein etwa fünf­mi­nü­ti­ges Gebets­läu­ten mit der Ange­lus­glo­cke an.
Zu den Werk­tags­mes­sen erklingt in der Regel ein Geläut aus zwei Glo­cken (g-b); zu Wort­got­tes­fei­ern und Schul­mes­sen läu­tet die Mari­en­glo­cke. An Sonn­ta­gen läu­ten drei Glo­cken: f-g-b. An Hoch­fes­ten beginnt zuvor die kleins­te Glo­cke Maria Goret­ti und run­det somit das Voll­ge­läut nach oben hin ab. Sie ist nie solis­tisch zu hören.
Zu Tau­fen ertönt die Micha­els­glo­cke, zu Trau­un­gen das Sonn­tags­ge­läu­te und bei Exe­qui­en die Remi­gius­glo­cke.
Geläu­tet wird grund­sätz­lich 15 Min. vor Mess­be­ginn.
Wäh­rend der Wand­lung wird per Schlag­werk die gro­ße Glo­cke zwei­mal à drei Schlä­ge ange­schla­gen.

Der Antrieb der Glo­cken erfolgt elek­trisch.

 

Die Orgel

der Remi­gius­kir­che ent­hält Tei­le aus einem alten Instru­ment von Franz Wil­helm Son­reck von 1855. Im 20. Jahr­hun­dert wur­de sie durch den Orgel­bau­er Roma­nus Sei­fert (Keve­la­er) tech­nisch umge­baut und erwei­tert. Sie hat heu­te 34 Regis­ter, Taschen­la­den und elek­tro­pneu­ma­ti­sche Trak­tu­ren. Das Orgel­ge­häu­se mit sei­nem baro­cki­sie­ren­den Schnitz­werk schuf der Köl­ner Bild­hau­er Chris­toph Ste­phan.

 

    

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