Alt St. Maternus

Alt St. Maternus

Alt St. Maternus

Anschrift: Steinstraße, 50996 Köln (Rodenkirchen)
(„Rodenkirchener Kapellchen“)

Ihre Ansprechpartner

Büro St. Maternus

Anschrift: Hauptstr. 19, 50996 Köln (Rodenkirchen)

Telefon: 0221 / 39 23 60
Fax: 0221 / 39 42 81
E-Mail: buero-st.maternus@rheinbogen-kirche.de

Öffungszeiten:
Montag u. Freitag: 09 – 11 Uhr


Küsterin

Kerstin Eigner
Telefon:
0221 / 39 68 53


Geschichte

Die Besiedlung in Rodenkirchen reicht bis in die römische Zeit zurück. Ab dem 5. Jh. siedelten hier die Franken.

Die Legende sieht eine Verbindung zwischen Rodenkirchen und dem heiligen Maternus, dem ersten historisch greifbaren Bischof von Köln.

Danach soll Maternus ein Schüler des Apostels Petrus gewesen sein. Mit zwei Gefährten wurde er vom Apostel zur Mission in das Gebiet von Rhein und Mosel geschickt. Maternus gründete dort die Diözesen Köln, Trier und Tongern. Als Maternus in Köln starb, entstand Streit um seine Gebeine. Jeder Bischofssitz erhob Anspruch darauf. Ein Engel ordnete ein Gottesurteil an. Die Gebeine wurden auf ein kleines Schiff gelegt und auf den Rhein hinausgestoßen. Wundersamerweise trieb das Schiff stromaufwärts. Wo heute Rodenkirchen liegt, trieb das Schiff an Land. Aufgrund dieses Wunders wurden die Gebeine Trier zugesprochen und dort bestattet. An der Stelle, an der das Schiff an Land ging, errichtete man eine Kapelle. Sie soll der Ursprung der alten Maternuskirche in Rodenkirchen sein.

Im Jahre 1925 wurden bei Sanierungsarbeiten in der alten Maternuskirche so genannte Memoriensteine entdeckt. Diese Steine stammen aus frühchristlicher Zeit und wurden zum Andenken an Verstorbene in einem Kirchraum aufgestellt. Man geht davon aus, dass diese Steine zu einem Vorgängerbau gehörten, einer Kirche, die Begräbnisrecht hatte, demnach also eine Pfarrkirche war. Die Siedlungsgeschichte von Rodenkirchen geht auf diese Kirche zurück. Die heutige alte Maternuskirche kann in das 10. Jh. zurückdatiert werden. Namentlich erwähnt wird Rodenkirchen zuerst 989.

Mit Beginn der Industrialisierung wächst die Bevölkerungszahl in Rodenkirchen rapide an. Im Laufe dieser Entwicklung wird auch die Pfarrkirche zu klein. 1865 wird mit dem Bau der neuen St. Maternus-Kirche begonnen, die 1867 konsekriert wird.

Die Nähe zu Köln und die im Laufe der Geschichte wechselnden Herrschaftsverhältnisse ließen das Gebiet Rodenkirchens und des Rheinbogens immer wieder zum Schauplatz kriegerischer Auseinandersetzungen werden. Nicht zuletzt die schweren Bombenangriffe auf Köln in den Jahren 1944 und 1945 zerstörten neben der Rodenkirchener Autobahnbrücke den Ort zu 80% und fügten auch den Kirchen große Schäden zu.

Fotorundgang
Die Glocken

Läuteordnung

Etwa 15 Minunten vor Messbeginn wird für wenige Minuten geläutet. Dies gilt auch für Trauungen.
Der Antrieb der Glocke erfolgt elektrisch.

Lage

Anschrift: Steinstraße, 50996 Köln (Rodenkirchen)

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