Der Bild­hau­er Theo­dor Hei­er­mann ist im Köl­ner Süden ein Begriff.
Am 26. Okto­ber 1925 wur­de er in Bot­trop gebo­ren. Nach Kriegs­dienst, Gefan­gen­schaft und Stu­di­um an den Köl­ner Werk­schu­len arbei­te­te er 1955 an der Köl­ner Dom­bau­hüt­te. Von 1959 bis zu sei­nem Tod im Jahr 1996 leb­te er in Sürth. Am 18. März die­ses Jah­res jähr­te sich sein Todes­tag zum 30igsten Mal.

In der St. Josephs­kir­che in Roden­kir­chen stam­men z.B. der Taber­na­kel, der Leuch­ter für das Ewi­ge Licht oder das kunst­voll gestal­te­te Deck­blatt zum Mess­buch von ihm.
In St. Remi­gi­us in Sürth ist sei­ne Hand­schrift noch stär­ker sicht­bar: Gleich beim Ein­tre­ten in die Kir­che trifft man auf die von ihm gestal­te­te Arche Noah, im Altar­be­reich auf den außer­ge­wöhn­li­chen Ambo. Der Altar­tisch wur­de von ihm ent­wor­fen wie auch der Taber­na­kel im rech­ten Sei­ten­schiff.
Und, wer kennt nicht die Sür­ther Krip­pe in der Weih­nachts­zeit, eine Gemein­schafts­ar­beit von Theo und Bar­ba­ra Hei­er­mann?
Sei­ne Wer­ke sind nicht nur im Köl­ner Süden oder in Köln zu fin­den. Durch die Zusam­men­ar­beit mit den Archi­tek­ten Rudolf Schwarz, Gott­fried Böhm, Heinz Bie­ne­feld und Bild­hau­er­kol­le­gen wie z.B. Elmar Hil­le­brand, ent­stan­den Kir­chen­por­ta­le, Brun­nen und diver­se Skulp­tu­ren im Innen- und Außen­be­reich von Kir­chen und diver­sen ande­ren Gebäuden.

Text Bri­git­te Strick­ling
Foto Doro­thea Heiermann